16. März 2020 Tag 1 in der Corona - Fastenzeit Heute Morgen war der Autoverkehr am Pfarrhaus fast normal. Nur an der Bushaltestelle fehlte das fröhliche Hin und Her von Kinderstimmen. Es ist ein herrlicher Morgen. Die Sonne scheint. Es könnte alles so schön sein. Selbst die Flieger am Himmel werden weniger. Aber Corona hat uns nun voll im Griff. Keine Schule, kein Kindergarten. Eltern müssen improvisieren oder zu Hause bleiben. Die Arbeit im Pfarrhaus geht von der analogen in die digitale Schleife. Heute Mittag kam die Nachricht von der Landeskirche, dass die Gottesdienste bis Ende der Osterferien nicht stattfinden dürfen, auch nicht an Ostern. Es gilt für mich nun mit viel Phantasie an diese Zeit heran zu gehen. Dieser Blog ist ein Anfang. Jeden Tag werde ich meine Gedanken hineinschreiben und sehen, wie das Leben sich verändert mit dem Corona Fasten. Für die Dörfer möchte ich einen Briefservice anbieten. Wenn wir uns schon nicht zu Gottesdiensten versammeln dürfen, dann möchte i...
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Alles auf Anfang ?
22.10.2020 Alles auf Anfang. Obwohl wir offiziell keinen Lockdown haben, fühlt es sich doch bei den gerade exponentiell nach oben schnellenden Zahlen so an. Die Regale in den Läden leeren sich wieder bei Toilettenpapier und Nudeln, sowie anderen haltbaren Lebensmitteln. Und fragen sich dabei: wie wird das weitergehen? Schlittern wir in einen zweiten Lockdown, mit vermutlich noch negativeren Folgen wie der erste? Da sind mit einem Mal wieder die Ängste aufgelebt, die wir im Sommer fast besiegt hätten. Und doch ist die Situation heute eine andere als zu den Zeiten zu Beginn des Corona-Fastens. Wir sind in Deutschland besser vorbereitet auf diese Situationen und können durch unser Verhalten die Kurve auch jetzt wieder senken, indem wir uns an die Regeln halten und vieles von zu Hause aus erledigen. Vieles an den steigenden Incidenzzahlen ist einigen Hotspots geschuldet. Danke an all die Menschen in den Gesundheitsämtern, die ihr Möglichstes tun, die Infektionsketten zu verfolg...
kein Tr(i)ump(h) ... was hilft gegen den November-Blues?
Tag 3 im Lockdown light Nein, ich werde ihm jetzt nicht den Tr(i)ump(h) gewähren, über ihn zu reden, oder von ihm oder von dem, was uns mit ihm weitere vier Jahre erwarten wird. Ich bleibe bei dem Naheliegenden. Tag drei im Lockdown light. Wobei ich mich frage, wo hier das light, das Licht, ist. An diesem schönen Novembertag mit Sonnenschein und Temperaturen um die zehn Grad ist das ja erträglich. Doch heute Mittag hatte ich eine Beerdigung zu gestalten in Bubenheim auf dem Friedhof. Ich kann mich immer noch nicht daran gewöhnen, unter klarem Himmel mit ausreichenden Abständen zwischen den Menschen nur in Gesichter zu blicken, die von Masken verdeckt werden. Ich will mich auch nicht daran gewöhnen. Trauer braucht keine Masken. Sondern Zuwendung, Nähe und Sonnenschein aus Worten voller Trost, der in die Herzen dringt. Dennoch fand ich es tröstlich, dass über uns das Krächzen der Kraniche zu hören war. Wenigstens die dürfen reisen und fliegen jetzt von uns aus in die wärmeren...
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